Mittelstand sieht auch Chancen im Wahlergebnis

„In der Umfrage bei unseren Mittelständlern war Schwarz-Gelb der klare Favorit, an zweiter Stelle stand Jamaika. Ein Jamaika-Bündnis wäre sicher keine Liebeshochzeit, aber bietet bei allen Schwierigkeiten auch erhebliche Chancen, wenn solch eine Regierung solide vorbereitet wird. Im Bündnis mit dem Mittelstand könnten in der Wirtschafts-, Bildungs-, Digital- und Energiepolitik sogar neue Perspektiven eröffnet werden.

Wir erwarten dieses Mal bei der Regierungsbildung keine Hinterzimmerabsprachen, sondern einen vollkommen neuen Weg einer Bürgerregierung, die die Menschen dieses Landes bei der Erarbeitung eines Koalitionsvertrages in vollem Umfang mitbeteiligt. Von der Bundeskanzlerin fordern wir nach dieser tiefroten Karte durch die Wähler mehr Demut und ein offeneres Ohr für die Interessen der Mitte der Gesellschaft und des Mittelstandes als Rückgrat unserer Wirtschaft.

Wenn am Schluss FDP und Grüne dazu beitragen, dass der Mittelstand wieder ins Zentrum der Wirtschaftspolitik gerückt wird, dann würde das unserem Land und unserer Stadt gut tun. Dies muss sich dann aber auch in einer mittelstandsfreundlichen Ausrichtung der Regierungspolitik zeigen: für eine Bildungsoffensive, für die Abschaffung des Soli, für eine steuerliche Forschungsförderung, für einen digitalen Aufbruch, für eine echte Wagniskapitalfinanzierung und für ein Einwanderungsgesetz, das dem Fachkräftemangel gezielt entgegenwirke. Deswegen darf es jetzt keine taktischen Spiele geben, und eine ernsthafte Sondierung für eine Jamaika-Koalition muss noch in dieser Woche starten.Rechte und linke Umtriebe bekämpft man am besten aus der Mitte der Gesellschaft heraus,, indem eine starke Wirtschaft vor Ort Lebensperspektiven eröffnet. In unseren Betrieben entstehen die Jobs und der Wohlstand, auf den wir bauen müssen, um unser Land durch die bevorstehenden Turbulenzen in der Geopolitik und der Demogfafie zu führen.“ so Gerhard Draband vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft.

#BVMW #Mittelstand


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